Unser Herbstcamp

In den 4. bis 6. Klassen haben wir unsere Klassensprecher für das neue Schuljahr gewählt.
Nun sollten wir Sprecher und Stellvertreter uns kennen lernen und gemeinsam die Aufgaben beraten. Dazu planten wir mit Frau Sander das Camp in Wannnichen.
Alle Eltern erlaubten uns die zwei Tage und so brachte Frau Sander unsere Schlafsäcke, Sachen und die Kochutensilien in die Naturschutzstation der Sielmannstiftung. Hier hatte sie eine Übernachtung im 1000-Sterne-Hotel für uns gebucht…

E-Mail von Tim aus der 5a

Hallo, ich will euch unbedingt ein wenig von unserem Klassensprechercamp im Herbst 2015 erzählen.
Die Fotos zeigen euch vielleicht noch einmal genauer als mein Bericht, wie wir uns dort so kennengelernt haben. Also, fangen wir an:
Ich habe mich gefreut, dass ich zum Klassensprecher gewählt wurde, aber die Freude auf das Herbstcamp war noch größer. Ich war neugierig und aufgeregt zugleich. Toll fand ich ja, dass wir mit dem Fahrrad nach Wanninchen gefahren sind. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch ganz schön anstrengend ist, dorthin zu strampeln – mit Rucksack auf dem Rücken. Zum Glück gab es eine spannende Pause in Schlabendorf. In der Forscherwerkstatt haben wir gemeinsam tolle Experimente gemacht. Spannend! In Wanninchen angekommen, durften wir spielen, uns austoben oder ausruhen.

Und dann ging es los. Ich durfte mit in den Wald Holz für das Feuer holen. Cool so richtig mit der Säge, nicht nur einsammeln… In der Zwischenzeit haben andere draußen über`m Feuer eine Kesselsuppe gekocht – mit ganz viel Gemüse. Lecker!!!

Der Abend war genial, erst auf den Kranichturm, natürlich um Kraniche zu hören und zu sehen. Dann Lagerfeuer , dann wieder Kranichturm, um Wölfe zu hören. Es war dunkel. Ohne Licht und ganz leise lauschten wir und konnten Babywölfe hören.(Nicht nur Kranichturm, auch Wölfeturm !) Gesehen haben wir nur die Lichter der Windräder. Danach wurde es richtig lustig – singen mit Frau Sander am Lagerfeuer. Total cool! Ich habe immer noch viele Lieder als Ohrwurm und trällere sie zur Freude meiner Eltern jeden Tag. Ich wollte nie erwachsen sein, Affenbande, mein kleiner grüner Kaktus, Marmor Stein und Eisen bricht und Yellow Submarine waren für mich die Bringer. Bis spät in die Nacht haben wir uns gegenseitig „kennengelernt“. Ich kannte viele nur vom Namen, aber nicht, wie sie ticken und dann ist es ja schwer, zusammen zu kommen. Das Schönste am Camp war aber für mich, dass wir alle total nett zueinander waren.

Spät wurde es und trotzdem war ich früh fit. Mit Frau Sander und Oliver haben wir das Frühstück vorbereitet. Das war eine Auswahl, wie im Hotel. Da war für jeden etwas dabei – einfach super. Gut gestärkt ging es an die Arbeit – die Wahlen für Schulsprecher und Vertrauenslehrer. Das fand ich anstrengend, weil man noch einmal in sich gehen musste und viel überlegen musste. Besonders stolz bin ich darauf, dass meine Klassenlehrerin Frau Saß Vertrauenslehrerin geworden ist. Supi!! Was wir zum Hoffest besprochen haben, so zum Thema und den Ständen ist geheim. Aber es hat irre Spaß gemacht, all das zu planen.

Mein Fazit ist, dass es zwei tolle Tage waren, bei schönem Wetter, bester Laune und mit einer Schulleiterin, die es sicher nicht überall gibt. Und trotz kleiner Verletzung beim Holzhacken, hat alles super geklappt. Ich hoffe, ich bin im nächsten Jahr wieder dabei.