Selbstschreiber
Im Unterricht der 5. Klasse lernten wir Fabeln kennen.
Zwei Fabeln waren „Der Affe als Schiedsrichter“ und „Der Fuchs und die Trauben“.
Nach dem Lesen haben wir Stichpunkte für die Nacherzählung erarbeitet.
Dann folgte unsere eigene Fabel. Zwei dieser Fabeln will ich hier gern vorstellen.
Calvin
Die Kuh und das Schaf
An einem schönen Tag gingen die Kuh und das Schaf spazieren.
Nach einer Weile sahen die beiden am Rand des Weges eine Löwenzahnblume.
„Ich habe sie zuerst gesehen, das heißt, es ist meine!“, sagte die Kuh zum Schaf.
Darauf sagte das Schaf: „Stimmt doch gar nicht, ich habe sie zuerst gesehen!“.
Und so ging es die ganze Zeit lang weiter.
Doch auf einmal rannte ein Hase über den Weg und als er weg war, war auch die Blume verschwunden.
Die Moral dieser Fabel ist: „Hätten sie geteilt, dann hätten sie beide was davon gehabt.“
Meerschweinchen und Hahn
Die beiden Tiere, das Meerschweinchen und der Hahn, ärgerten sich jedes Mal. Da beschloss das Wichtelmännchen die beiden Streitköpfe zusammen zu zaubern. Da schrie der Hahn:“ Ah, Wo ist mein Kopf?“ Und das Meerschweinchen schrie: „Wo ist mein Hintern?“ Dann mussten sie gemeinsam gehen und hatten eine lange Reise. Nun wurden sie beste Freunde. Sie hatten sogar einen eigenen Namen. Sie hießen Meerhahn. Sie blieben so bis an ihr Ende zusammen.
Die 2. Klasse hatte viel Spaß beim Schreiben von Bildergeschichten. Diese Geschichte ist besonders gut gelungen.
Das Gespenst
Ich lag im Bett und las ein Buch. Doch da ging das Licht aus.
Ich ließ mein Buch fallen. Ich erschreckte mich zu Tode und ein
Gespenst kam rein. Aber dann fiel das Gespenst hin.
Und das Gespenst war mein Bruder.
Anna
Und nun noch eine ganz schräge Geschichte von Sebastian. Er ist auch in unserer Arbeitsgemeinschaft. Nun, ihr kennt ihr ja...
Uschis Traum
Uschi lief durch einen Zauberwald. Plötzlich raschelte es im Laubhaufen. Auf einmal stand ein Elefantenhase vor ihr mit einer Zeitschrift in seinen Hasenpfoten. Da entdeckte er eine Supermarkt-Werbung. Er fand in der Werbung einen Gameboy. Schnell sprang er zum Einkaufsmarkt und probierte den Spielecomputer aus. Als er das Gerät startete, sah er einen Film von AC DC. Nun bezahlte der Elefantenhase mit Strohtalern und verschwand wieder in seinem Laubhaufen. Uschi lief weiter und dachte immer noch an den Elefantenhasen als sie plötzlich in ein Loch fiel. Sie landete im Schlumpfenland. Dort gab es viel zu sehen. Ein Huhn bellte, ein Reh sprang von Dach zu Dach und ein Bär bewachte seinen Fischfang. Er schrie jeden an: “Fasst meine Fische nicht an!“ Auf einmal knallte, blitzte und donnerte es im Schlumpfenland. Uschi war gespannt was als nächstes passieren würde, da verlor sie ihre Decke und wachte auf. Sie erzählte allen von ihrem Traum und schrieb ihn auf, um ihn ihrer Klasse vorzulesen. Alle waren sich einig, dass das ein lustiger Traum war. Gespannt warten sie schon auf den nächsten Traum.
Sebastian
Ich bin in der Arbeitsgemeinschaft “Journalisten” und möchte gern heute einmal einen kleinen Artikel für euch schreiben:
Großer Preis
Im November fand die 48. Kreisrassegeflügelschau statt. Am Mittwoch mussten wir unsere Hühner zur Gaststätte „Golßener Land“ bringen. Natürlich haben wir davor unsere Tiere gewaschen, das war schwierig. Papa hat die Hühner eingefangen. Ich habe sie gehalten, damit Papa die Hühner waschen konnte. Die Preisrichter bewerten das Aussehen der Hühner. Beispielweise den Bart, die Rückenform, Federn und den Schwanz. Am Freitagabend war die Preisverleihung. Dort gewann ich das Ehrenband der Jugend 2012. Danach aßen wir etwas und dann gingen zu unseren Tieren in die Halle. An den nächsten beiden Tagen konnten die Besucher die Tiere besichtigen.
Calvin aus der 5c
Kaum zu glauben…
von Jasmin, einer von den zweien aus der 5c
Am letzten Wochenende, ich lag schon im Bett. Ich weiß nicht, wie lange ich schon schlief. Plötzlich wurde ich durch ein Geräusch wach, grelles Licht schien für Sekunden in mein Zimmer. Es durchzuckte mich wie ein Blitz vorm Gewitter.
Was ich dann erlebte, ist kaum zu glauben.
Schließlich war ich hellwach, immer dieses Licht und plötzlich, da war es wieder, das Geräusch. Jetzt erkannte ich es, Miau, na klar eine Katze oder etwa meine? Immer wieder dieses Miau und immer lauter wurde es. Wie ein Hilfeschrei! Es ließ mir keine Ruhe, ich ging durch die Wohnung, dann durch das ganze Haus. Wo kam das Geräusch nur her? Mama und Papa schliefen, mein Bruder auch, wie spät war es eigentlich? Oje, der große Zeiger stand auf neun und der Kleine schob sich auf die drei. Vor lauter Schreck wusste ich die Uhrzeit nicht. Draußen war es furchtbar dunkel und dann immer dieses helle Licht und dieses Miau. Jetzt hatte ich schon ein wenig Angst.
Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und ging nach draußen auf den Hof. Hier war es ganz deutlich zu hören, Miau, ich schaute blitzschnell auf und sah unsere Katze, Teufelchen saß auf dem Dach. Wie kam er nur dahin. Für mich war klar ich musste Ihn retten.
Schnell wieder hoch in die Wohnung, die Bodentreppe herabgelassen und peng, Aua, jetzt hatte ich mir den Kopf an meiner offenen Zimmertür gestoßen. Jetzt war ich wirklich wach, das tat weh und ne Beule hatte ich auch. Oh nein, sind jetzt Mama und Papa wach geworden? Aus dem Schlafzimmer vernahm ich ein leises Grummeln, beide schnarchten um die Wette. Das war knapp dachte ich mir und nun aber los.
Also ich raus auf das Dach, ich erschrak schon wieder, wie war das nur hoch! Ich rief Teufelchen, keine Reaktion. Also bin ich den Dachfirst entlang zu unserer Katze. Kurz bevor ich da war, sprang er auf das Dach darunter. Ich habe meinen ganzen Mut zusammen genommen und sprang hinterher. Jetzt gab es für mich kein Halten mehr, ich rutsche und konnte mich gerade noch an der Dachrinne festhalten. Das war knapp, aber noch war ich nicht unten, noch fast drei Meter gab es zu überwinden. Plautz, abgerutscht und runter gefallen. Teufelchen lief weg und ich hatte mir den Fuß verstaucht.
Zum Glück hatte ich die Tür offen gelassen, schnell die Treppe hoch gehumpelt und ab ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich durch einen lauten Knall und einem noch lauteren Aua geweckt. Papa kam aus dem Schlafzimmer und ist gegen die herabgelassene Bodentreppe gelaufen. Die hatte ich wohl vergessen. Als wir uns zum Frühstück gegenüber saßen, sahen wir aus wie zwei Samuraikämpfer, beide hatten wir nämlich einen roten Punkt auf der Stirn. Wir mussten lachen als wir uns ansahen.
Am nächsten Abend, ich ging gerade wieder ins Bett, da waren sie wieder, die Blitze. Ich rannte zum Fenster und sah, das unsere Straßenlampe ständig an und aus ging.
Jetzt konnte ich ruhig schlafen, ich war ganz schön geschafft von dem Erlebten und wie gesagt: “Kaum zu glauben!“
Die 7 Freunde
von Calvin aus der 5.Klasse
„Ich habe gestern Minecraft gespielt“, rief Dominic. „Ich auch!“, sagte Dennis zu Dominic.
„Ich habe mir das gestern heruntergeladen!“, rief Kuschi den beiden zu. Da guckten Dennis und Dominic erstaunt. „Cool, jetzt sind wir schon drei“, sagten sie im Chor. „Können wir jetzt mal über was anderes reden, bitte?“, fragte Robin dazwischen.“Okay“, stöhnte Dominic. „Über was denn?“, fragte Kuschi. „Habt ihr den Polizeibericht gelesen?“, fragte Robin. Dennis antwortete:“Ja, das mit dem Brand auf der Feuerwache!“ „Das muss ein Brandstifter gewesen sein!“, mischte sich Nico ein. Dominic sagte stöhnend:“Und schon wieder ein Einmischer.“ Nico schrie: „Na und! Blödmann!“ Alle schrien nun durcheinander: „Selber!“ „Halt doch deine Klappe!“ „Mach´s doch selber!“ „Hört doch auf“, sagte Jasmin. „Hi, hi“, lachte Kuschi leise. „Hör auf zu lachen, sonst schreit sie dich auch noch an“, flüsterte Robin ihm zu. Jasmin sagte: „Ihr seid ja wie Kindergartenkinder!“ „Was bist du dann?“, fragte Justin. Bumm!!! „Ahhhhhhhhh!!!“, schrien Robin, Kuschi, Nico, Dominic, Dennis, Jasmin und Justin. „SSCCHHTT!“, kam Lisa an. „Wir sind die einzigen, die hier in der Ruine sind“, sprach Lisa leise. „Jetzt nicht mehr!“, sagte Nico leise. „Versteckt euch schnell!“, rief Robin. BÖSE JUNGS „Hallo ist da jemand?, rief der eine und trat in die Ruine ein. Der andere folgte leise. Dann kamen sie in den Raum, wo die Kinder sich versteckt hatten. Sie horchten eine Weile und gingen wieder. Doch dann musste Jasmin niesen und Nico fing an zu lachen….sie kamen zurück und fanden Jasmin. „Hilfe, Hilfe!“, rief Jasmin. Doch dann hielten sie ihr den Mund zu, aber mit der Hand, das hätten sie sein lassen müssen. „AHHHHHHHHH, schallte es aus der Ruine. Zum Glück spazierte Herr Paulus vorbei. Herr Paulus ist Polizist und deswegen rief er sofort seine Kollegen an. Sie kamen zu siebent in die Ruine gestürmt und mit Spezialkleidung! Nico sagte:“Holla, die Waldfee!“ Die beiden wurden festgenommen und kamen ins Gefängnis.
Kinderbuch: Die freche Mädchen-Clique
Schriftstellerin: Leonie
aus der vierten Klasse
Darum geht es:
Drei Mädchen Mila, Lila und Kati gründen eine Bande und werden beste Freunde.
Sie fahren zur Klassenfahrt und erleben viele Abenteuer.
Ich fand gut, dass ich das Buch selbst geschrieben habe und es fast stimmt.
Ich bin drauf gekommen, weil mir etwas Ähnliches passiert ist und ich Schriftstellerin
werden will.
Wenn ihr neugierig seid, könnt ihr es euch ja mal ausleihen kommen.