Stadtschleicher

Projekt der Klassen 5 und 6

Hallo zusammen,

ich hoffe, die Schüler der 5. und 6. Klassen sind meiner Meinung, wenn ich sage: „Das Projekt „Stadt-
schleicher“ war erfahrenswert, lustig aber auch interessant.“
Also würde ich gern einen Kommentar dazu abgeben. Ich hoffe, es macht Euch nichts aus. Die 17 Gruppen hatten sehr viel zu tun, da das Projekt jetzt nur 2 Tage dauerte. Trotz der knappen Zeit, hatten alle Spaß und ich rate Euch: „Strengt Euch an, denn um so mehr und um so früher alles geschafft ist, um so mehr Spaß habt Ihr.
Auch wenn Euch eure Gruppe nicht gefallen sollte. Ich denke unsere Direktorin wird Euch dabei helfen, eine Gruppe für Euch zu finden.
Aber es ist wirklich nicht unbedingt nötig hier mit einem Freund in einer Gruppe zu sein, denn Ihr findet schnell neue Freunde.
Es war eigentlich nur schade, dass es keine Pause bei der Präsentation am Abend gab.
Aber das kann ich verstehen, da manche Eltern und Kinder wahrscheinlich gehen würden, wenn ihr eigenes Kind fertig ist mit seinem Auftritt.
Liebe Eltern ich würde mich freuen, wenn Sie nicht gehen! Viel schöner wäre es, wenn sich in einer Pause alle erholen könnten, essen und trinken und auch mal über das Projekt reden würden miteinander! Versuchen Sie es doch beim nächsten Mal! Außerdem ist es doch interessant zu sehen, was die anderen alles so rausgekriegt haben bei ihrer Arbeit.
Ach und noch was, liebe Lehrer: Macht dieses Projekt beim nächsten Mal unbedingt über mehrere Tage!
Es tut mir Leid, doch andere wollen auch ihren Kommentar geben.

Bis bald euer Florian


Dönerpolitik
Am Anfang habe ich gedacht das es darum geht, wie er entstanden ist oder wie er hergestellt wird, oder
so etwas in dieser Art. Aber dann haben wir ein Interview mit einem „Dönermann“ geführt.
Bei dem haben wir uns natürlich auch zum Frühstück alle einen Döner geholt.

Aber zurück zum Interview. Wir haben ihn gefragt, wo er herkommt und warum er hergekommen ist, denn er ist ja kein Deutscher. Auf jeden Fall haben wir uns sehr viele Fragen ausgedacht. Das war der erste Tag. Am zweiten Tag haben wir gekocht und geprobt.
Geprobt für die Bühnenvorstellung am Abend vor den Eltern und den anderen Gästen. Das ist immer ganz am Ende der Projekttage.
Da soll man vorstellen, was man in den Tagen erreicht hat. Wir machten ein Rollenspiel.
Die Rollen hatten wir am Vortag besprochen. Kommen wir zum Kochen. Einige aus unserer Gruppe
kauften die Lebensmittel ein. Das Zwiebelpellen und schneiden war am schlimmsten.
Danach haben wir Tomaten, Salat, Gurke und alles Mögliche geschnitten. Dann wurde das Fleisch
gebrutzelt und das Brot aufgebacken. Ach ja, das alles in unserer Schülerküche. Als alles fertig war, füllten wir alles in Schüsseln. Dann konnten wir uns selbst unseren Döner zusammenstellen.
Der war bestimmt gesünder als der vom Dönermann und l auf jeden Fall: leckerer.
Als der zweite Tag vorbei war, waren die Projekttage vorbei. Da gab es nur noch die Vorstellung.
mm Abend der Vorstellung waren wir die 2. Gruppe die dran war. Das war dann schon relativ aufregend. Wir freuten uns, dass nicht nur ungefähr 300 Gäste in der Halle saßen, sondern, dass sich auch „unser“ Dönermann, Herr Kurt Zeit genommen hatte und die Präsentation mit anschaute!
Danke noch mal für die interessanten Stunden mit Ihnen!

Lea- Marie

Das Ziel der Projekttage war, zu untersuchen warum und wie die Ausländer in Deutschland leben.
Am Anfang habe ich erwartet, dass wir uns Döner machen werden. Ich habe mir die Projekttage
sehr langweilig vorgestellt. Diese Tage aber waren sehr lustig. Mit besonderen Freunden haben wir viel gelernt und erlebt.
Dann habe ich interessante Dinge herausgefunden. Zum Beispiel, dass die Meinung von Gasi Kurt genau so, wie die Meinung von meiner Mutter. Man muss sich hier anstrengen, die Sprache zu sprechen, fleißig sein, Freunde suchen und versuchen selbstständig sein Geld zu verdienen.
Mir fiel es nicht so leicht, die Sprache zu verstehen. Ich lerne ja selbst gerade erst deutsch.
Aber ich fand das Thema dann richtig schön!

Hong Anh


Sportvereine der Stadt

Es begann ein Morgen, wie alle anderen auch. Unsere Gruppe traf sich in einem Raum und bequatschte alles, was an den zwei Tagen gemacht wird. Unser Ziel war es eine gute Arbeit zu leisten
und einen Einblick in unser Projekt zu geben.
Das denke ich haben wir sehr gut hinbekommen.
Ich habe mir das alles viel stressiger und unter mehr Druck vorgestellt. Das Thema in unserer Gruppe
waren ja die Sportvereine der Stadt.
Wir sind zum Reiterhof gefahren, Fotos gemacht, waren in Gießmannsdorf auf dem Sportplatz, haben über Einheit Luckau viel erfahren und über den Schützenverein in Luckau.
Ich denke, ich habe zu unserem Projekt eigentlich am meisten das Anwenden können, was ich schon wusste.
Am meisten Freude gemacht hat mir, dass alles so einfach, entspannt und einfach doll spaßig war.

Interessant fand ich, dass es den Schützenverein in Luckau schon solange gibt und wie schwer Bogenschießen eigentlich doch ist.
Doch dann kam die Präsentation am Abend vor den Eltern! Mir fiel es nicht so leicht auf die Bühne zu gehen und unseren Vortrag zu halten, weil ich es nicht mag, vor so vielen Leuten aufzutreten.
Ich hätte gerne auch das Thema Stadtrallye gemacht, weil es bestimmt cool ist, etwas über unsere Stadt zu erfahren.
Die Aufführung hat mir sehr gut gefallen, weil man wirklich alles erfahren hat, was
die einzelnen Gruppen gemacht haben. Aber es war doof, dass es so lange gedauert hat.
Ich würde das Projekt ein paar Tage länger machen oder sogar eine ganze Woche, damit man vielleicht
zwei oder drei Themen mehr machen kann und nicht nur eins. Ansonsten fand ich dieses Projekt besser, als das Schiller – Projekt, weil es etwas war, was mich wirklich interessiert, was nicht wirklich oft vorkommt.

Lara Marie



Zwei schöne Tage im Altenheim...

Früh gingen wir ins Altersheim. Alle waren nervös, weil keiner wusste was uns erwartet.
Als wir dann ankamen, mussten wir kurz warten. Dann führte uns die Leiterin rum. Wir sahen viele ältere Menschen. Manche konnten nicht mehr gehen. Einige schuten böse, so dass man fast Angst bekommen konnte. Aber nach der Führung machten wir Interviews und lernten sie richtig gut kennen.
Insgesamt waren wir acht Schüler in der Gruppe. Immer zwei interviewten eine ältere Dame.
Nachdem machten wir gemeinsam mit ihnen Sport. Das war richtig cool. Manche in dieser der Gruppe konnten sich noch gut bewegen.
Dann gab es Essen. Es gab Gemüsesuppe. Alle durften noch die Leute auf ihre Zimmer bringen.
Danach mussten wir leider wieder los.
Am 2. Tag übten wir unseren Vortrag und wir wollten unbedingt ein Dankeschön für den tollen Tag sagen. Deshalb haben wir für den Gymnastikkurs Sportgeräte gebaut
Wir durften dann noch mal ins Altersheim gehen und die Geschenke übergeben.
Alle haben sich darüber gefreut.
Dann war der Tag auch leider fast wieder vorbei.
Am Abend stellten wir nun den anderen vor, was wir gemacht hatten. Es war schön zu zeigen, was wir gemacht hatten.

Meike, Anna und Sina

Das Gewerbegebiet der Stadt

ich war in der Gruppe „Gewerbegebiet.“ Die Lehrerin, die uns betreut hat, war Frau Arndt.
Sie war manchmal ziemlich streng aber sonst ganz o.k.
Das Ziel der Projekttage war, dass wir uns selbstständig etwas erarbeiten müssen. Am Anfang dachte ich, dass es ziemlich blöd wird aber dann fand ich es doch toll. Im Gewerbegebiet sind wir in verschiedene Betriebe gegangen und haben dort die Mitarbeiter nach der Firma befragt, z.B. „Wie alt ist der Betrieb?“ Ich habe im Autohaus Töpfer einen Mitarbeiter interviewt. Besonders hat mir gefallen, dass man mal etwas Anderes gemacht hat, als in der Schule, wie z. B. Lernen, Rechnen und Lesen. Ich wollte eigentlich nicht in eine andere Gruppe, weil es mir dort sehr gut gefallen hat.

Jan



Hebammenladen
Am 1. Tag trafen wir uns gemeinsam in der Schülerküche.
Wir wollten zusammen frühstücken und bereiteten es vor. Nach dem Frühstück stellten wir die Fragen, die wir am Vortag gesammelt hatten. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Hebammen-Laden.
Die Hebamme empfing uns echt sehr freundlich. Alle stellten wir unsere Fragen und die Hebamme beantwortete sie alle. Dann kam noch eine Schwangere, die den Hebammen-Laden öfter
besuchte. Bei ihr durften wir die Herztöne ihres Kindes hören. Danach haben wir uns einen Film über
Schwangere angesehen. Als wir in der Schule angekommen waren, gab es Mittagessen und dann haben wir eine Pause gemacht. Zum Schluss haben wir unsere Antworten auf unsere Fragen zusammengestellt und überlegt, wie wir die Präsentation gestalten.
Das waren schon zwei ganz besondere Schultage! Mehr davon bitte!


Rosa Luxemburg
Es war wirklich sehr schön. Jedes Schuljahr haben wir zwei Projekttage.
Sie sind spannend und wir lernen sehr viel. Dieses Jahr war ich bei den Stadtschleichern von: „Wer kennt diese Frau?“
Diese Frau war Rosa Luxemburg. Unser Ziel war groß. Frau Sander bittet uns, die alte Anschaffungstafel von „Rosa Luxemburg“ aufzufrischen. Dann sollte man auch noch einen Vortrag über diese besondere Frau halten vor allen Schülern, Lehrern und Eltern. Das war spannend und aufregend.
Meine Erwartung war nicht groß. Ich habe gedacht, dass es echt langweilig wird. Doch es war sehr schön.

Jakob


Stadtrallye

Als ich in das Projekt „Stadtrallye“ eingeteilt wurde, fand ich das echt total doof, obwohl viele meiner
Freunde da waren. Doch als der erste Tag begann, war es dann schon besser. Das Ziel der Gruppe
war es, Luckau zu erkunden, Rätsel um einzelne Gebäude zu erstellen und eine Stadtrallye zu machen, die alle vierten Klassen dann einmal im Sachunterricht ausführen sollen.
Am ersten Tag berieten wir noch alle wohin wir gehen dürfen. Dann ging es los. Ich hatte mir zwar etwas anderes vorgestellt, nämlich das wir einen Aufsatz über Luckau schreiben sollen.
Aber das wir dann in Zweier-und Dreiergruppen gehen durften, war sehr schön. Also zogen wir los, gingen durch ganz Luckau, erkundeten Gebäude, machten Fotos und bildeten Rätsel.
Wir schafften alles, was wir uns vorgenommen hatten.
Das hat echt Spaß gemacht! Das Nachdenken, Lesen, Fragen stellen, Rätsel erstellen und gestalten, hatte sich für den ersten Tag gelohnt.

Sophie Lehmann

Schätze der Nikolaikirche

Wir waren in der Gruppe „Schätze in der Kirche“.
Das war cool. Unsere Gruppe durfte als einzige in Räume gehen, in denen andere noch nie waren. Ich hatte die Ehre eine Totenkrone besser kennen zu lernen, mit einer Freundin.
Als Erstes dachte ich, dass es ein bisschen langweilig wird, aber das war es gar nicht, denn wir haben zusammen gefrühstückt und sind dann in die Kirche gegangen und haben uns alles angesehen. Bei der Präsentation haben wir dann alles vorgestellt, was wir wollten.
Ich hatte die Totenkrone mit einer Freundin vorgestellt. Ich war ein bisschen aufgeregt, aber dann wo man vorne stand, ging es wieder. Wo wir Tag in der Kirche waren, sind wir auf den Dachboden gegangen. Da mussten wir sehr leise sein. Bei der Orgel hat uns ein Mann was vorgespielt, da haben wir zugehört.
Im Museum haben wir gebastelt, gelesen und aufgeschrieben. Am schönsten fand ich, dass wir in der Kirche alles sehen konnten, was Andere nicht sehen konnten, wie auf dem Dachboden und im Glockenturm!

Melanie und Helene



Leben mit Behinderungen
Ich hatte das Thema „ Leben mit Behinderungen“ und das „Leben mit behinderten Menschen“.
Am ersten Tag haben wir uns über behinderte Menschen unterhalten. Am Anfang hatte ich auch ein bisschen Angst. Aber wo wir da waren, habe ich mitbekommen, dass das eigentlich gar nicht nötig ist.
Danach haben wir gefrühstückt.
Dann sind wir zur Behindertenwerkstatt gegangen. Als erstes wurden wir dort rumgeführt. Dort haben wir gemerkt, dass die behinderten Menschen ziemlich nett sind.
Sie geben uns die Hand und sagen alle ganz freundlich „Guten Tag“ und fragen uns sogar wie wir heißen. Wir haben gemerkt, dass das ziemlich knifflig ist und ziemlich kleine Sachen sind, die sie dort machen. Nach einer Weile haben wir selbst mal was ausprobiert, z.B. Steckdosen zusammenstecken
u.v.m. . Danach sind wir noch ins Behindertenheim gegangen, wo wir schon freundlich begrüßt wurden
und zwar mit einer Umarmung. Als nächstes haben wir uns alles angeschaut und wurden rumgeführt,
wo wir sehr tolle Sachen und Zimmer gesehen haben, z.B. Sachen zum erfühlen und ein Snuselraum.

Charlin